Jody Macdonald
 
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„The last of his kind“


Bewegende Fotoaufnahmen von den Andamanen, einer faszinierenden und fast vergessenen Inselgruppe im Indischen Ozean: Die Fotografin Jody MacDonald reiste zu dem tropischen Eiland Havelock, um Rajan, einen asiatischen Elefanten, zu finden. Eine Dokumentation machte die Künstlerin zuvor auf diesen ganz besonderen Dickhäuter aufmerksam; denn Rajan ist der letzte im Meer schwimmende Elefant. MacDonald begleitete den grauen Riesen mehrere Tage. Die Werkreihe „The last of his kind“ zeigt eindrucksvolle Momente aus der gemeinsamen Zeit.
Die Arbeiten berühren nicht nur auf Grund der einnehmenden Motive, sondern auch durch ihre einzigartige Geschichte: Elefanten wurden auf den indischen Inseln unter anderem für den Holztransport eingesetzt – auch zu Wasser. Um Stämme zu küstennahmen Booten zu bringen, lernten die Dickhäuter das Schwimmen. Nachdem die Fäll-Arbeiten 2002 auf den Andamanen verboten wurden, kann der Elefant Rajan wieder ein Leben in der Wildnis führen. Überraschender Weise zeigt er bei seinen (nun freiwilligen) Tauchgängen große Freude. Jody MacDonald ließ sich von seiner Geschichte inspirieren und zeigt Rajan voller Sanftmut, inszeniert den tropischen Regenwald fast schon zu einem Garten Eden. Wie aus einer anderen Zeit wirken die Arbeiten, in denen der Elefant durch den üppig grünen Regenwald spaziert oder durch das türkisblaue Wasser schwimmt. Kunstvoll fängt MacDonald die einzigartige Szenerie ein und lässt den Betrachter in ihren Aufnahmen spüren, wie nahe der Mensch den grauen Riesen eigentlich ist.
Ihre Technik beherrscht die Künstlerin so perfekt, dass sie auch unter schwierigsten Bedingungen mit einem untrüglichen ästhetischen Gespür Aufnahmen zu perfekten Kompositionen inszeniert. „Mein ganzes Bestreben liegt darin, einen entscheidenden Sekundenbruchteil einzufangen“, so MacDonald über ihre Arbeit. Die Fotografin verbringt nahezu das ganze Jahr auf Reisen. Ihre Aufnahmen berichten vom Zauber der Ferne – und auch von MacDonalds Ehrerbietung vor der Schönheit unserer Welt. Ihre Inspiration bezieht sie unter anderem von Sam Abell und Steve McCurry.
Hannah Hör
Награды (избранное)

2012The World Open Photography Competition


Выставки (избранное)

2010International Conservation Photography Award, Burke Museum of Natural History and Culture, Seattle, USA


Книги/Каталоги (избранное)

National Geographic Dawn to Dark Photographs: The Magic of Light. National Geographic Society (U.S.), National Geographic (Hrsg.), Washington, D.C. 2013.

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